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Saison 2004

24-h-Rennen Märstetten

Auch die Verpflegung durfte nicht fehlen!

Am Freitag, 13. August 2004, starteten die vier Mitglieder Riaz, Roger, Dave und Dani zum bislang härtesten Renneinsatz in der Geschichte der 2-Wheel-Pirates; dem 24h-Bikerennen in Eschlikon. Zusammen mit den Helfern stellten wir im Verlaufe des Freitags, resp. Samstags mehrere Pavillons sowie einen Wohnwagen auf dem Campingplatz des Renngeländes auf. Aufgrund der relativ schlechten Wetterverhältnisse mussten diese stark fixiert werden, da sie ansonsten wegzufliegen drohten. Später wurden eine mobile Küche sowie mehrere Klappliegen zum Schlafen und Ausruhen aufgebaut. Als letztes wurde dann als Erkennungszeichen und zur Abschreckung der Gegner die schwarze Piratenflagge gehisst...

Nachmittags um zwei Uhr fiel der Startschuss zum eigentlichen Rennen. Als Startfahrer ging Dani zusammen mit rund 200 feindlichen Fahrern ins Rennen, gefolgt von Roger, Riaz und Dave. Nachdem wir nach 2 Stunden Rennzeit schon den beachtlichen 19. Rang belegten, konnten wir uns gegen Abend sukzessive steigern. Bei Anbruch der Nacht lagen wir zwischenzeitlich auf dem 17. Rang, gegen Mitternacht konnten wir aufgrund unserer gleichmässigen Rundenzeiten sogar den 15. Rang erobern. Diese Plazierung wussten wir dann bis Tagesanbruch zu verteidigen. Wir waren erstaunt, dass wir bei unserem ersten 24h Rennen gleich ein so konstantes Rennen fahren konnten. Als wir gegen Mittag noch immer Rang 15 belegten und den Vorsprung gegenüber den nachfolgenden Teams sogar leicht ausbauen konnten, hatten wir die berechtigte Hoffnung, diese Plazierung bis zum Rennende um 14.00 Uhr beibehalten zu können. Und so geschah es dann auch, dass wir bei den Viererteams den ausgezeichneten 15. Rang von 59 platzierten belegen durften, was mehr war, als wir uns vor dem Rennen zu erhoffen wagten.

Das Rennen ging für uns ohne grosse menschliche oder technische Defekte über die Bühne. Lediglich Dani und Dave hatten je einen ziemlich üblen Sturz zu verzeichnen; das Rennen konnten sie jedoch trotzdem fortsetzen. Die Folgen der Stürze sind auf den folgenden Fotos noch teilweise sichtbar (Blut, blaue Flecken etc.), doch wie heisst es doch so schön: "no risk, no fun!"

Als Fazit kann festgehalten werden, dass wir aufgrund der überstandenen Strapazen, der Kälte und Regen (trotz zwischenzeitlichen Flüchen) Stolz auf die erbrachte Leistung sein können. Es gab durchaus Momente, vor allem zu später Nachtstunde, wo wir uns schworen, nie wieder an solch einem Anlass teilzunehmen. Da der Mensch ja aber bekanntlich die "schlimmen" Erlebnisse schnell vergisst und nur die positiven Eindrücke zurückbleiben, haben wir uns für das Jahr 2005 schon den nächsten radsportlichen Höhepunkt vorgenommen: Das 24h-Rennradrennen in der grünen Hölle, der Nordschleife des Nürburgrings...

Danken möchten wir nochmals ganz herzlich allen Helfern, insbesondere Sandra, Rebecca, Rolf, Vicky und Miri, ohne die der ganze Event nicht hätte stattfinden können!!